Anders als geplant zur Elbquelle
Tour mit Gudrun und Kerstin, T3, 16,67 km, 703 hm, 8 3/4 h, Ausgangspunkt Horní Mísečky (SM)
Ursprünglich hatte ich zur Elbquelle eine Runde ab Spindlerův Mlyn geplant. Allerdings zeichnete es sich ab, dass uns das zu lang werden würde. Auf nächstes Jahr verschieben war keine Option, also musste eine Alternative her. Da war es gut, dass Gudrun ihr Tablet dabei hatte und ich mir die Route dort auf mapy anschauen und dann auf meinem Handy eingeben konnte. Denn Routenplanung auf dem Handy geht normal gar nicht, ist viel zu unübersichtlich.
Gebirgetypisch mussten wir für drei Kilometer Luftlinie etwa 20 Kilometer einfache Strecke nach Horní Mísečky fahren. Also erst raus aus dem Tal und rein ins benachbarte. Da war die Umleitung zwischen Hrabačov und Vitkovice auch schon egal. Kleiner Nebeneffekt war, dass wir heute in vier Gemeinden in drei verschiedenen Okres in zwei Regionen unterwegs waren. Wird nicht mal vom Dreiländereck übertroffen, egal von welchem. Vom Charakter her lässt sich die Runde in drei klare Abschnitte einteilen. Die ersten Kilometer bis kurz hinter Dvoračky laufen eigentlich nur durchs Holz, sind aber dabei gar nicht mal langweilig oder unfotogen. Danach geht es hinauf zur Hochfläche, wo endlose Wiesen und Moore auf uns warteten. Hier war das Kopftuch sehr nützlich, auch wenn es mich in Verbindung mit der Brille ein bisserl beim Fotografieren behindert. Ich sag nur Sucher, nix Display. Dieser Abschnitt geht bis zur Vrbatova bouda, danach folgt die Hangquerung hinunter nach Horní Mísečky, die mit abnehmender Höhe zunehmend waldiger wird, aber immer wieder schöne Blicke nach draußen erlaubt.
Die Elbquelle selbst war überraschend wenig besucht, mag am Wochentag gelegen haben. Ebenso waren in der Labská bouda recht viele Tische auf der Terrasse frei. Gudrun und ich genehmigten uns ein Schüsserl Borschtsch, kann man durchaus empfehlen, sofern man Borschtsch mag. Mehr wollten wir nicht, weil noch Schlusseinkehr in der Chata Mísečky geplant war und auch umgesetzt wurde. Vom Pančavský vodopad sieht man von oben recht wenig, aber das, was man sieht, kann man gelten lassen. Ist ja immerhin der höchste Wasserfall Tschechiens. An der Mumlavaquelle sind wir in zehn Metern Abstand vorbeigegangen und haben nichts davon bemerkt. Da gibt es aber auch keinerlei Hinweis, nicht mal auf mapy. Und langsam regt mich die Autokorrektur in Safari auf. Im Firefox ist sie allerdings auch nicht besser. Viel entspannender war dann das riesige Heidelbeerknödel mit noch viel mehr Puderzucker bei der Schlusseinkehr. Das ist zwar in der Galerie, muss aber trotzdem im Text erwähnt werden. Schließlich brauche ich ja eine Überleitung. Auch wenn ich jetzt bei weitem nicht alle Sehenswürdigkeiten und Ereignisse erwähnt habe.
Schlagwörter: ambrosova vyhlidka, bucharova cesta, ceska cesta, chata misecky, elbquelle, hancov pomnik, harrachov, horni misecky, jestrabi boudy, krakonosova cesta, labska bouda, labska louka, mala kotelni jama, pancavsky vodopad, pantschewiese, pramen labe, rokytnice, spindleruv mlyn, stara bucharova cesta, u ctyr panu, velka kotelni jama, vitkovice, vrbatova bouda









































































