Bergpoesie einer Bergpoetin

Oder ist Waldpoesie einer Waldpoetin zutreffender?

Wenn Hindle auf den Cerchov geht…

Tour mit Hindle und Karl Reitmeier, T2, 13,64 km, 488 hm, 6 1/4 h, Ausgangspunkt Hagbügerl (CHA)

…und auch noch Karl Reitmeier führt, dann kommen viele Leute. Wenn ich nicht irgendwo weit weg bin, gehöre auch ich zu den vielen Leuten. Gudrun auch. Wenn dann auch noch AKW ist, können es schon mal 150 Leute werden, die am Ausgangspunkt stehen und darauf warten, dass es losgeht. Dabei ist es völlig egal, auf welcher Seite des Čerchov dieser Ausgangspunkt ist. Damit ist eigentlich schon fast alles geschrieben. Nur ein paar kleine Gedanken habe ich noch.

Gudrun hatte ein Bekannte dabei, mit der ich mich aus diversen Gründen genauso gut verstehe wie mit Ulli. Mal sehen, wie oft Kerstin in Zukunft bei uns dabei sein wird. Ich hoffe oft.

Dank AKW waren natürlich auch noch Hunderte andere Wanderer auf dem Čerchov. Dementsprechend überlastet war die neue Schutzhütte, so dass ich mir noch kein wirkliches Urteil über sie bilden kann. Die Rindersuppe war jedenfalls schon mal in Ordnung.

Es hat sich mal wieder gelohnt, auf den Kurzturm zu steigen. Die Sicht war zwar nicht ganz so gut wie gestern in Brennberg, aber besser als bei den letzten zwei Malen.

Es ist noch einmal ein Unterschied, die Wagenhöfe von Karl erklärt zu bekommen. Das soll aber nicht heißen, dass die Infotafeln oder die Hintergrundliteratur schlecht wären.

Es lag Schnee. Nicht ganz so viel wie vor zwei Jahren auf der Wasserkuppe, aber immerhin. Es gibt ihn noch auf dem Čerchov.

Der Plan für die Überschreitung nach der Öffnung des böhmischen Brunnens steht. Es wird aber eine sehr kleine, sehr exklusive Frauengruppe. Damit zur Galerie, bevor ich zu viel verrate.