Bergpoesie einer Bergpoetin

Oder ist Waldpoesie einer Waldpoetin zutreffender?

Peitingköpfl oder: Man sollte bei einer Analogkamera den Reservefilm nicht daheim liegenlassen

Tour solo, T2 (im Schnee T3), 9 km, 750 hm, 4h, Ausgangspunkt Heutal (ZE)

 

Diese Tour war ein erster Konditionstest nach einem Winter mit längerem Krankenhausaufenthalt. Eigentlich wollte ich nur die knapp 500 Höhenmeter vom Parkplatz zur Hochalm schaffen, habe aber schnell gemerkt, dass da doch deutlich mehr drin war. Also hab ich das Peitingköpfl mitgenommen, weil mir das Sonntagshorn dann doch noch zu heftig erschien und auch noch Altschneefelder am Aufstieg sichtbar waren. Die gab es auf dem Nordwesthang zum Peitingköpfl zwar auch, aber das waren nur 100 Höhenmeter. Leider hatte ich den Reservefilm daheim liegengelassen, so dass kurz nach dem Gipfel Schluss mit Fotos war. Auch merkte ich in dem Bereich, wie richtig es war, nicht noch mehr zu machen, da ich doch alle 100 Streckenmeter stehenbleiben und verschnaufen musste.

Reiteralm, Hochkalter und Steinernes Meer Dietrichshorn vor den Loferer Steinbergen rotz der südseitigen Ausrichtung liegt in den Karen noch Schnee Das Dürrnbachhorn sieht von der Gschwndteralm aus schon halbwegs besteigbar aus Heutal von oben, dahinter die Steinplatte und das von mir nach wie vor unerreichte Fellhorn Nachdem das Sonntagshorn heute unerreichbar war, musste es dieses Gipfelchen tun Südostpanorama, das Schneefeld am rechten unteren Bildrand musste ich queren Saalachtal mit Loferer und Leoganger Steinbergen Dürrnbachhorn, im Vordergrund die Hochalm Der Abstiegsweg über die Perchthöhe war schneefrei. Hätte ich eigentlich beim Aufstieg schon sehen können. Dann wollte ich den Film wechseln, aber da war keiner mehr im Rucksack :(