Zur besten Sulz Bayerns
Tour solo, T2, 11,69 km, 269 hm, 3 1/4 h, Ausgangspunkt Mariaort (R)
Montag. Früher Feierabend. AKW. BeneFit Challenge. Also ab nach Mariaort, wo man beim Krieger gut einkehren kann, wenn man auf der anderen Naabseite den Höhenzug Richtung Labertal ein bisserl Richtung Sinzing und Eilsbrunn gegangen ist. Damit könnte ich wieder einmal direkt zur Galerie überleiten. Mach ich aber nicht.
Denn es gab durchaus das eine oder andere berichtenswerte Detail. Ob die Baustelle an der Bahnstrecke dazugehört, bin ich mir nicht sicher. Aber die verschiedenen Blickwinkel auf die Brücken über Raab und Donau in dem Gebiet gehören dazu. Wieder eine verfrühte Überleitung. Dass mich der Bayernatlas zweimal fehlgeleitet hat, ebenfalls. Beim ersten Mal war es nicht schlimm, weil es mich direkt zu einem Fundplatz für Austernpilze geleitet hat. Weil Montag war und ich unter der Woche in Regenstauf nicht kochen kann, habe ich sie alle dort gelassen. Am Wochenende hätte ich das auch gemacht, weil meine Mutter keine Austernpilze mag. Nächstes Jahr, wenn ich wieder selbst koche, hole ich ein paar ab. Beim zweiten Mal war es auch nicht schlimm, weil ich den Bayernatlas einfach ignoriert habe und den markierten Wanderweg gegangen bin. Schön war auch, dass die Wallfahrtskirche in Mariaort offen war und ich ein paar Innenfotos machen konnte. Und am schönsten war, dass mir unterwegs keine Deppen begegnet sind. Beim Waldkindergarten waren ein paar Kinder, aber die bezeichne ich nie als Deppen. Erst wenn sie 14 sind.
Das Schlusswort thematisiert die Einkehr und spannt den Rückbogen zur Überschrift. Ich hab zwar schon öfter mal eine richtig gute Bratensulz gegessen. So oft, dass ich sie auf einem meiner fiktiven Filmplakate im ersten Semester thematisiert habe. Aber die beim Krieger war schon besonders gut. Und das lag nicht nur an den dicken Bratenscheiben. Denn das zweitwichtigste bei einer Sulz ist die Brotbeilage. Und wenn die riesig und frisch ist, wird die ganze Sulz noch einmal aufgewertet. Und für die Preissn: Sulz heißt bei euch Sülze. Aber ich komme nicht nur aus Baiern, ich schreib mich auch so. Aber das wisst ihr eh. Und jetzt kommt der Teil, den auch Analphabeten verstehen. Das könnte zwar nicht ganz politisch korrekt sein, stimmt aber.
Schlagwörter: gorjholz, kleinprüfening, mariaort, marienhöhe, naab, pettendorf, pfarrersteig, sinzing, vogelsang, waldhäusl, weiherholz




















































